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Eigenwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung

Eigenwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung: Woher kommt der Gap? Und wie gehst du damit um?

Du shapst hart an deinem Körper, erreichst aber einfach nicht dein Ideal? Du hast das Gefühl, du musst perfekt sein, um Bewunderung und Anerkennung zu erhalten? Wer Fehler macht, ist für dich ein Versager – und du fühlst dich selber so, wenn du Ziele nicht erreichst? Dann bist du in einer destruktiven Spur gelandet, die dir den Spaß an allem nimmt und weder dir noch deinem Umfeld guttut. Du solltest unbedingt an deiner Selbstwahrnehmung arbeiten. Das ist nicht leicht – doch sieh es als Herausforderung und geh die Dinge systematisch an! Der Gap zwischen Selbst – und Fremdwahrnehmung ist oft vor allem eine Folge von „Betriebsblindheit“ und eines zu engen Blicks auf dich selbst. Ein Tipp vorab: Lass dich darauf ein, was Freunde und Familie in dir sehen und nimm auch mal deren Perspektive ein. Das hilft, die Eigenwahrnehmung zu reflektieren und falls nötig auch ab und an zu erden.

Das Dilemma mit der Perfektion

Du findest dich bereits perfekt? Prima! Dann brauchst du gar nicht weiterlesen. Hast du jedoch ein Ziel im Kopf, das du unbedingt erreichen willst, bedenke: Perfektion ist zwar ein schönes Ziel – wie immer kommt es aber auf den Weg an, den du wählst. Permanente Selbstverbesserung ist Teil des Sports, doch „Perfektion“ ist oft Utopie – und liegt zudem im Auge des Betrachters. Was für dich das Nonplusultra ist, übersteigt die Erwartungen anderer vielleicht bei weitem.

Die Crux mit den Genen

Die Brust spricht gut an, doch der Latissimus ist widerspenstig? Rücken und Schultern lassen sich gut formen, doch die Hühnerbrust will einfach nicht richtig wachsen? Jeder Bodybuilder hat genetisch bedingte Stärken und Schwächen. Allein deshalb ist das mit der „Perfektion“ so eine Sache. Ein hoher Selbstanspruch kann natürlich zu Erfolgen führen. Die Sucht nach Perfektion führt aber leicht zu unnötigem Druck und Unzufriedenheit – vor allem dann, wenn Selbstachtung und Selbstwertgefühl nur noch vom Erfolg abhängen. Bleibt dieser aus, wird das zur Last und kann schlimmstenfalls im Burnout enden.

Akzeptiere dich so, wie du bist!

Setze dich kritisch mit dem eigenen Ich und deinem Körperbild auseinander. Prüfe ruhig regelmäßig, wie es um Selbstbewusstsein und Zufriedenheit steht. Wenn du merkst, dass die Angst vor Fehlern und davor, selbstgesteckte Ziele nicht zu erreichen, die Freude über deine Erfolge überdeckt, ist es höchste Zeit zu handeln. So schwer es fallen mag: Verabschiede dich von falschen Idealen! Selbst mit dem „perfekten“ Trainingsplan und einer ideal abgestimmten Ernährung hat jeder von uns Stärken und Schwächen. Akzeptiere sie und mach das Beste draus! Nur dann kannst du auch Spaß am Sport und ein gesundes Selbstwertgefühl haben.

Progression statt Perfektion!

„Gesunde Leistungsbereitschaft statt Perfektionismus“ lautet die Devise! Bodybuilding ist ein Marathon, kein Sprint. Am besten setzt du dir einen kontinuierlichen Fortschritt zum Ziel. Der Vorteil: Statt dich auf ein fernes Maximalziel und ein vielleicht unerreichbares Ideal zu fokussieren, schaffst du praktisch jeden Tag dein Ziel und schöpfst daraus immer wieder neue Motivation. Dein Idealbild kannst du natürlich weiterhin im Kopf behalten – als Wegweiser, als Inspiration, aber nicht als starres Ziel, das du um jeden Preis erreichen musst. Arbeite an dir und verbessere dich Schritt für Schritt im Training. Dazu brauchst du ohnehin Geduld und Kontinuität. Konsequent verfolgt, bringt dieser Weg dich Schritt für Schritt und nachhaltig deiner individuellen Perfektion am nächsten!

Gelassenheit als Erfolgsgarant

Beim Workout stehst du unter Strom? Gesunder Ehrgeiz treibt dich an? Bestens! Doch baue auch Phasen des Ausgleichs und der aktiven Erholung in deine Routinen ein. So balancierst du intensive Sessions aus. Das Zur-Ruhe-Kommen fällt Perfektionisten oft am schwersten – schließlich hält es von den selbstgesteckten Zielen ab. Gehe Sport und Alltag diszipliniert, aber auch immer mit einer Spur Gelassenheit an. Wer weiß? Vielleicht hält dich sogar schon jemand für perfekt und sieht dich mit ganz anderen Augen, als du selbst es tust! So ist das eben mit Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Das Wichtigste ist und bleibt, dass du selbst mit dir zufrieden bist, ohne dich ständig unter Druck zu setzen oder dich vor dir selbst zu rechtfertigen. Daran kannst und solltest du jeden Tag ein bisschen arbeiten. Es lohnt sich!