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Musik beim Training – Wie sie dein Workout besser macht

Training und Musik – das musst du wissen

Es gibt viele Möglichkeiten, dein Bodybuilding-Training zu optimieren. Die richtige Fitnessnahrung gehört zum Beispiel dazu, genau wie der perfekte Trainingsplan. Aber auch mit der passenden Musik kannst du noch mehr aus dir herausholen: Das Sprichwort „mit Musik geht alles besser“ kennst du sicher. Und es ist wahr! Hier liest du, wie du mit welcher Musik das Maximum aus jeder Trainingseinheit herausholst – vorher, währenddessen und danach.

Warmup- und Motivationsmotor

Musik ist perfekt, um deinen Körper beim Warmup optimal auf Training oder Wettkampf vorzubereiten. Warum? Durchs Musikhören kommen Atem- und Herzfrequenz schneller und besser auf Touren als bei einem Aufwärmprogramm ohne musikalische Unterstützung. Und auch auf die Psyche hat Musik beim Aufwärmen oder vor einem Wettkampf positive Auswirkungen: Wenn du dich von deinen Lieblingstracks beschallen lässt, versetzt du deinen Körper ganz unbewusst in einen Modus, in dem das Bedürfnis nach Ruhe und Erholung in den Hintergrund tritt. So steigerst du deine Leistungsfähigkeit – und auch das Thema Motivation spielt eine wichtige Rolle: Songs, die du mit Aspekten wie Power oder Geschwindigkeit verbindest, führen zu einer erhöhten Endorphin-Ausschüttung. Dadurch hast du noch mehr Bock, dich richtig auszupowern!

Musik hilft dir aber auch, wenn du etwa vor einem Wettkampf angespannt, unruhig und nervös bist: Sie bringt dich wieder auf positive Gedanken. All diese Gründe sind verantwortlich dafür, dass du viele Leistungssportler vor dem Wettkampf so oft mit Kopfhörern herumlaufen siehst – Musik ist für sie ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung.

Musikalischer Leistungsboost?

Und wie sieht es während des Trainings aus? Das hängt ganz davon ab, was du vorhast. Wenn du kein großer Fan von Lauftraining bist, macht Musik die Sache auf jeden Fall angenehmer: Einer Studie der Brunel University London (2008) zufolge erhöht motivierende Musik beim Laufen nämlich die Bereitschaft, eine größere Strecke zurückzulegen – für Laufband und Crosstrainer gilt dasselbe. Wichtig dabei ist der Rhythmus bzw. die Geschwindigkeit der Songs: Zu wenige Beats pro Minute bremsen dich aus, zu viele führen dazu, dass du dich zu sehr verausgabst. Ideal für Cardio-Training sind zwischen 150 und 180 BPM.

Und beim Krafttraining fürs Bodybuilding? Auch hier gibt dir deine Lieblingsmusik einen Leistungsboost: Bezüglich Maximalkraft und Explosivität geht mit den richtigen Tracks einiges mehr! Das liegt auch daran, dass die Musik dein Belastungsempfinden überlagert – Zeichen wie einen rasenden Puls oder eine schwere Atmung nimmst du deutlich weniger stark wahr als ohne Musik.

Solltest du also ab jetzt nur noch mit Musik trainieren? Nein! Denn durch den Überlagerungseffekt kann dir je nach Trainingsform auch der Blick fürs Wesentliche verlorengehen. Schließlich geht es nicht immer darum, mehr Gewicht zu stemmen oder besonders explosiv zu sein. Beim Techniktraining kann Musik eher ablenkend wirken, da du eventuell nicht voll auf die Übung fokussiert bist. Allerdings können die passenden Songs auch deine Konzentration stärken – du solltest dafür auf jeden Fall zu etwas anderem greifen als Heavy Metal oder Techno, hier sind eher ruhige Töne angebracht, denn …

In der Ruhe liegt die Kraft …

Auch in diesem Sprichwort steckt viel Wahrheit, wenn es um Musik beim Training geht. Wie passt das zusammen? Ganz einfach: Du weißt, dass du an eine anstrengende Trainingseinheit immer einen Cool Down anschließen solltest, um dich und deinen Körper wieder auf ein normales Level herunterzufahren. Auch dabei kann dir Musik behilflich sein. Dass dabei treibende Bässe bei 180 BPM eher hinderlich sind, erklärt sich von selbst. Das bedeutet aber nicht, dass beim Cool Down absolute Stille herrschen muss. Denn ähnlich, wie die richtige Musik dich vorm Training in Schwung und beim Ausdauertraining in den Flow bringt, unterstützen dich entsprechende Tracks nach Trainingsschluss bei der Muskelentspannung – außerdem wirkt sich Musik auch hier auf deine Atemfrequenz und deinen Herzschlag aus. Langsame Stücke um die 120 BPM helfen dir, sie nach einem Power-Workout zurück auf ein normales Level zu bringen.

Je nach Musikgeschmack eignen sich Ambient, Low Tempo-Elektro oder auch langsame Klassikstücke. Auf Musik mit Textbegleitung verzichtest du besser, denn gesprochene Sprache lenkt häufig ab und stört so deine Entspannungsphase. In puncto Lautstärke solltest du im Vergleich zur Motivationsmusik ein paar Gänge zurückschalten – „Laut“ und „Cool Down“ sind nun mal keine Begriffe, die man im selben Atemzug nennt.

Also stell dir eine Playlist zusammen, setz die Kopfhörer auf und leg los – du wirst überrascht sein, wie sehr dich die richtigen Tracks zu neuen Höchstleistungen pushen und dein Cool Down noch entspannender machen! 


Bildquelle: iStock