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Bodybuilding und Alltag: So passt das zusammen

Bodybuilding und Alltag: So wird’s ein ‚perfect match‘

Du bist diszipliniert, hochmotiviert und willst dein Trainingsziel erreichen? Du isst streng nach Zeitplan und hältst deine Diät? Du gehst gern auch mal mit Freunden weg? Dann nerven dich womöglich Sprüche, wie „Übertreib mal nicht und trink einen mit“ oder „Komm schon, iss doch ’nen Burger“. Wenn dann noch einer schlau hinzufügt: „Der ... macht das auch – und der hat ’nen Mega-Körper!“, dann platzt dir fast die Hutschnur, oder? Machen wir uns nichts vor: Für Nicht-Bodybuilder sind wir Exoten und fernab des Mainstreams. Wer einen Körper außerhalb der Norm hat, stößt auf verschiedenste Reaktionen – inklusive Vorurteile. Komplikationen sind da nahezu unvermeidbar. Das soziale Umfeld ist oft das größte Problem, wenn du den Fitness-Lifestyle in deinen Alltag integrierst. Nicht fitnessaffinen Freunden und Bekannten fehlt häufig das Verständnis für dein Hobby – vor allem für die Disziplin, die du aufbringst, um Erfolg zu haben. Sei dir sicher: Damit bist du nicht allein! Doch mit ein paar Kniffen isst und trainierst du sauber – und bleibst trotzdem ohne zu viel Reibung ein „aktives Mitglied der Gesellschaft“. Hier die Basics:

Sprich darüber!

Kommunikation ist schon die halbe Miete! Verständnis und Respekt machen die andere Hälfte aus. Wenn deine Leute nicht wissen, warum du dieses oder jenes anders machst, können sie es auch nicht nachvollziehen. Sprich mit deinen Freunden über deine täglichen Herausforderungen, über dein Workout und die spezifische Ernährung. Achte aber darauf, dass du es nicht übertreibst. Womöglich finden sie das komplexe Zusammenspiel interessant oder sogar inspirierend und bewundern deine Hingabe und Disziplin. Ehe du es dich versiehst, bist du vielleicht sogar ein Vorbild. Ebenso ist es möglich, dass sie sich für die Details gar nicht interessieren. Respektiere, dass dein Sport zwar deine Erfüllung ist, aber dass das nicht automatisch auch auf jeden anderen zutreffen muss. Wer Interesse hat, der wird auch Fragen stellen.

Respekt ist wichtiger als Verständnis!

Ob fitnessaffin oder nicht: Echte Freunde akzeptieren dich genau so, wie du bist, und unterstützen dich so gut sie können dabei, deine Ziele zu erreichen – auch wenn es mal schlicht darum geht, sich einen Kommentar zu sparen. Solange gegenseitiges Verständnis herrscht, ist gegen eine freundschaftliche Stichelei ja auch nichts einzuwenden, oder? Revanchiere dich einfach mit einem schlagfertigen Spruch oder zeige, dass du über dich selbst lachen kannst! Gelassenheit tut Freundschaft sowie Blutdruck gut. Nicht jeder muss komplett verstehen, warum du den Bodybuilding-Lifestyle liebst, den Wettkampfsport und alles, was dazu gehört. Es reicht vollkommen aus, wenn man dich und deine Leidenschaft respektiert und das auf Gegenseitigkeit beruht. Behalte dies auch im Hinterkopf, wenn ein Freund dich fragt, wie es dir geht. Im Zweifel will er dann nämlich nicht das Neueste von deiner letzten Trainingssession hören. Oder überhaupt etwas davon.

Quality Time dank guter Vorbereitung

Dank Meal Prep sparst du viel Zeit beim Kochen, die du ins Training investieren kannst – und/oder in Quality Time mit Familie und Freunden. Hinter dem Foodie-Trend verbirgt sich nichts anderes als das gute alte Vorkochen. Simpel und effizient. Deine Ernährung gestaltest du damit flexibel, und das gibt dir Freiraum für Spontaneität. Dein Schatz will an den Baggersee? Kein Problem. Ins Kino mit den Freunden? Klar, wenn’s in den Trainingszyklus passt – sie sind ja tolerant. Nimm einfach mit, was du zum Essen brauchst. Iss, wo und wann du willst und musst – ob auf der Arbeit, unterwegs oder im Gym. Stimmen Ernährungsgrundlage und Kommunikation, hast du schon viele Alltagsklippen umschifft und kannst dich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Familie, Freunde und deine Trainingsziele!

Ein Tipp zum Schluss

Erfolg im Sport macht Spaß, ist aber nicht alles. Geh das Ganze also nicht zu verbissen an. Trainiere progressiv statt perfektionistisch und gib dir selbst auch mal etwas Spielraum. Solange du grundsätzlich diszipliniert am Ball bleibst, kannst du es dir durchaus leisten „nur“ zu 90 Prozent sauber zu essen – auch ohne groß zu rechnen oder abzuwiegen. Vielleicht siehst du das kontrovers – denk aber ruhig trotzdem mal drüber nach. Ein gewisses Maß an Lockerheit bereichert Bodybuilding und Alltag gleichermaßen!