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Weightlifting-Schuhe: Topmaterial fürs Training mit Gewichten

Das beste Schuhwerk für dein Weightlifting-Training

Du betreibst Bodybuilding – also spielen garantiert auch Gewichte eine bedeutende Rolle in deinem Training. Natürlich weißt du, dass es dabei nicht nur auf deine Fitnessnahrung und Kraft, sondern auch auf die richtige Technik ankommt. Das bezieht sich aber nicht nur auf die Ausführung deiner Übungen, sondern auch auf dein Schuhwerk. Aber worauf kommt es bei einem guten Weightlifting-Schuh an?

Ungedämpfte Power

Um das zu klären, haben wir uns bei unserem Experten Sebastian Kaindl, der als Personal Trainer unter anderem Powerlifting-Crews betreut, fachkundigen Rat eingeholt. Seine Tipps und Tricks geben wir hier direkt an dich weiter. Was spricht also dagegen, Gewichte zu stemmen und dabei ganz normale Lauf-, Fitness- oder Trainingsschuhen zu tragen? Schließlich sind das ja auch spezielle Sportschuhe. Vor allem eines: Solche Schuhe verfügen über eine Dämpfung. Das ist zwar angenehm beim Laufen, zum Weightlifting aber aus zwei Gründen nicht geeignet. Erstens verringert eine Dämpfung die Stabilität, wenn du mit Gewichten hantierst. Dadurch kann es passieren, dass deine Gelenke zu stark und falsch belastet werden, wodurch die Verletzungsgefahr steigt. Zweitens kannst du deine Power nicht optimal einsetzen: Die Dämpfung federt nämlich bei Belastung ein und absorbiert dadurch Kraft. Du kannst deine volle Leistung also nicht auf den Boden bringen – das ist besonders ärgerlich, wenn du persönliche Rekorde verbessern willst und die Rahmenbedingungen dafür ansonsten stimmen. Spezielle Weightlifting-Schuhe kommen deshalb ohne Dämpfung aus und bieten deinen Füßen eine gute Seitenstabilität, damit du nicht so leicht umknickst. Das ist aber noch nicht alles. Um beim Gewichtheben deine Haltung zu verbessern, verfügen die Schuhe außerdem über eine Fersenerhöhung. Wie stark diese sein sollte, hängt von deinem Kniebeugenstil ab: Je weiter dein Stand ist, desto flacher sollte die Sohle sein. Der zweite Faktor ist die Höhe der Stangenablage, mit der du arbeitest: Je höher diese ist, desto höher sollte auch der Fersenkeil sein. Soweit die Theorie. Jetzt nennen wir dir noch ein paar Modelle, die für verschiedene Trainingsszenarien geeignet sind.

Kleine Modellkunde

Ein gutes Allroundmodell ist der Crossfit Nano 7 von Reebok. Allround deswegen, weil er kein spezieller Weightlifting-Schuh ist. Er bietet aber eine sehr geringe Dämpfung und eine vorbildliche Seitenstabilität und eignet sich daher perfekt für ein Trainingsprogramm, bei dem du auch – aber eben nicht nur – mit Gewichten arbeitest. Der Adidas Powerlift.3 hingegen ist, wie der Name schon verrät, ein richtiger Weightlifting-Schuh mit einer Zwischensohle in Keilform. Die Fersenerhöhung ist zwar bemerkbar, aber nicht zu stark ausgeprägt. Damit eignet sich der Schuh für verschiedene Beugestile.

Der Reebok Legacy Lifter legt demgegenüber eine ordentliche Schippe drauf – die Fersenerhöhung beträgt 2 cm. Dieser Weightlifting-Schuh ist ideal fürs Gewichtheben und für Kniebeugen bei einer höheren Hantelablage und mittlerem bis engem Stand – genauso wie der Adidas Adipower, der dem Legacy Lifter sehr ähnlich ist.

Wenn du nach einer günstigen Alternative suchst, kannst du zum Beispiel zu Hallenfußballschuhen wie dem Adidas Samba greifen – und selbst Converse Chucks sind besser fürs Weightlifting-Training geeignet als Laufschuhe mit Dämpfung. Auch unser Experte Sebastian nutzt neben dem (nicht mehr erhältlichen) Reebok Trainer Lite seine Chucks zum Kreuzheben, für Kniebeugen trägt er den Adidas Adipower.

Weightlifting-Schuhe schonen nicht nur deine Gelenke, sondern geben dir die Möglichkeit, deine Power besser umzusetzen. Klingt gut? Ist es auch! Am besten probierst du das Ganze direkt im Gym aus – du wirst überrascht sein, was du leisten kannst!